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Breinology (2026)
Georg Breinschmid schlägt ein neues Kapitel seines umfangreichen und vielseitigen Schaffens auf: das neue Album „Breinology“ präsentiert Breinschmids virtuoses kompositorisches und instrumentales Können in schillernder Weise. Und wie immer kommt auch der Humor nicht zu kurz.
Vier der vorliegenden neuen Aufnahmen schrieb Breinschmid für das „Brein, Schmid & Gansch“ benannte Trio mit seinen langjährigen Mitstreitern Benjamin Schmid und Thomas Gansch – beide, wie auch Breinschmid selbst, mit starkem Background sowohl in der „klassischen“ als auch in der improvisierten Musik. Die starken Wurzeln im Jazz werden fulminant in „Neni’s Tune“ oder funkiger in „Don’t ask“ offengelegt; klassischer geht es im von Breinschmid arrangierten „Rossini-Medley“ zu, das wohlbekannte Melodien mit Blues-Einschlägen und in ungeraden Metren erklingen lässt.
Ohnehin lässt Breinschmid seine „klassische“ Vergangenheit (als Orchestermusiker u.a. bei den Wiener Philharmonikern) in den letzten Jahren auch wieder bewusster in sein Schaffen einfliessen, was sich verstärkt auch in Kompositionen für Ensembles aus dem Bereich der Klassik niederschlägt. Die für das Ensemble „La Philharmonica“ als Auftragswerk geschriebene „Zwiefacher Suite“ ist ein gutes Beispiel hierfür, ein Werk, das den Musikerinnen Hochvirtuoses und rhythmisch Komplexes abverlangt, vom Ensemble brillant gemeistert. Musikalisch gänzlich anders stellt sich die elegisch-melancholische „Fantasie“ für Violine und Klavier dar, einfühlsam und wunderschön interpretiert von Geigerin Lara Kusztrich und Pianistin Mitra Kotte. Zwei andere Stücke wiederum hat Georg Breinschmid im Overdub-Verfahren allein eingespielt und vor allem auch gepfiffen – das mitreißende und groovige „Guatdassdassogst“, inklusive Dada-Räp, und das getragene, von Klavier begleitete „Unknown“. Und in „Boid is‘ goa“, einem Auftragswerk für Stimme, Cello und Loops, großartig umgesetzt vom Duo CelloXang, ist ein weiterer Songtext von Breinschmid zu hören, ein satirischer Kommentar zur Stimmungslage des modernen Menschen, im österreichischen Idiom vorgetragen.
Ein besonderes Juwel rundet die Aufnahmen ab – eine im Rahmen einer Aufnahmesession mit dem ehemaligen Weather Report-Schlagzeuger Peter Erskine eher zufällig entstandene Version von Breinschmids alten Komposition „5/4“, eine wunderbare Version, ohne vorherige Probe entstanden und von Peter Erskine sensibel und meisterhaft begleitet.
Natürlich ist auch nach zehn Tracks noch nicht Schluss, es werden noch zwei höchst amüsante Bonustracks nachgeliefert – ein eigentlich als privates Geburtstagsgeschenk eingespieltes Arrangement des „47er Regimentsmarsch“es, und zum Abschluss ein rasanter Track mit dem Trio „The Flying Schnörtzenbrekkers“. So viel Spaß kann Wissenschaft machen!
Classical Brein (2022)
Georg Breinschmid der Komponist! Dieses Werk, „Classical Brein“, stellt vor allem den Komponisten Georg Breinschmid in den Vordergrund, der als einer der Ersten den Begriff Crossover salonfähig gemacht hat und auf diesem Doppelalbum sowohl klassische aber auch jazzige Kompositionen präsentiert. Immer mehr wird er zu einem Komponisten, der nicht bloß für Formationen schreibt, in denen er selbst am Kontrabass mitwirkt, sondern für andere Solisten, Klangkörper, Festivals und Veranstalter, die sich Musik von ihm wünschen. So spiegelt sich das vielfältige Repertoire auch in der Trackliste auf seinem Album wieder: Von „Vier Sätze für Streichquartett“, „Impressionen für Klavierquintett“, über „Sinfonia Concertante"“ bis zu Duos und Quartetten ist alles dabei. Kongeniale Partner wie Sängerin und Kabarettistin Caroline Athanasiadis, Cellist Matthias Bartolomey, Kontrabassist Dominik Wagner, Geiger Benjamin Schmid, Geiger Emmanuel Tjeknavorian, Bratschist Benedict Mitterbauer, Cellist Jeremias Fliedl, Pianist Maximilian Kromer, Geiger Vahid Khadem-Missagh und seine Academia Allegro Vivo, Journalist Axel Brüggemann und "kammerfunk" unterstützen ihn bei diesem Projekt.
Brein’s World (2010)
Pannonische und französische Gypsy-Traditionen, berauschende Musettes und schwerfällige Wienerliedmelodien sowie besonders rhythmische Balkanophilie sind zu einem wesentlichen Bestandteil seines gesamten Schaffens geworden. Dazwischen skurrile Lieder, in denen er auf brillante Weise sein Erbe von Georg Kreisler annimmt.
Georg Breinschmid Live (DVD) (2011)
Bassist und Komponist Georg Breinschmid stellt seinen neuesten Release vor: eine Doppel-DVD, mit fast vier Stunden Musik, gefilmt 2009 bei Konzerten in Wien (Porgy & Bess), Dornbirn (Spielboden) und Raiding (Liszt-Konzertsaal). Sechs verschiedene Konzerte mit Jazz, Wienerlied, Wahnsinn, Klassik, hochvirtuos dargeboten von einigen der besten Musiker der Welt, das alles noch garniert mit Backstage-Interviews … Who could ask for more?
[:KLAK:] Two Souls (2017)
contains 2 pieces with Georg Breinschmid
Pago Libre – Fake Folk (2009)
Fake Folk entstand 2014 mit einer gemeinsamen Idee, Jazz, Klassik und Horn zusammenzubringen.
Als schlagzeugloses Quartet erhebt Pago Libre seine eigene, unverwechselbare Stimme. Freie Improvisation, zeitgenössische Kompositionen und ein mediterranes Jazzfeeling spielen gleichberechtigte Rollen, ebenso Witz und Sensibilität.
Mauve (2007)
"Eine ebenso unerwartete wie schwebend leichte Seite des Moskauer Hornspezialisten präsentiert Mauve, Erstling eines neuen, weiteren Trios von Arkady Shilkloper. Klassisch ausgebildet, mit pro- funder Erfahrung als Musiker des Bolschoi Theaters und der Moskauer Philharmoniker, lotet Arkady Shilkloper jede Nuance der Ausdruckskraft seiner sperrigen Hörner aus."
